Ukraine Meeting 19 03

Sächsische Wirtschafts-perspektiven in Berlin

verfasst am 20.03.2026
Wirtschaftsblick 27 03 2026

27.03.2026 Wirtschaftsblick mit Bundesministerin Dorothee Bär

Innovation, Forschung und neue Technologien sind zentrale Voraussetzungen für wirtschaftliche Stärke und langfristigen Wohlstand. Mit der Hightech-Agenda setzt der Bund wichtige Impulse für technologische Souveränität, neue Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche konkreten Chancen sich daraus für die Regionen ergeben – insbesondere für Sachsen mit seiner starken Forschungslandschaft, innovativen Unternehmen und dynamischen Technologieclustern.

Vor diesem Hintergrund lade ich Sie herzlich ein zu unserem nächsten WirtschaftsBlick: Hightech-Agenda: Was bedeutet sie für Sachsen?
mit Dorothee Bär, MdB
Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Freitag, 27. März 2026 | 16:00–17:00 Uhr
Digitale Veranstaltung (Webex)

Falls Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, schreiben Sie an wirtschaftsblick@lgs.cdu-sachsen.de eine kurze E-Mail, sodass Ihnen die Einwahldaten zugesendet werden können.

Sächsische Wirtschaft in Berlin: Tech Talk der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft e.V

Am Montag konnte ich an einem Austausch zu den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan teilnehmen. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten müssen wir besonders darauf achten, starke Partnerschaften zu halten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft standen aktuelle Entwicklungen rund um Handel, Technologie und internationale Zusammenarbeit. Besonders spannend: die Frage, wie sich globale Spannungen auf wirtschaftliche Partnerschaften auswirken – und welche Rolle Zukunftsfelder wie Halbleiter, KI und Luftfahrt dabei spielen. Für Dresden ist Taiwan als Partner besonders durch die Halbleiterindustrie von großer Bedeutung.

Der Impuls von Dr. Eva Langerbeck hat gezeigt, wie eng Deutschland und Taiwan wirtschaftlich verbunden sind – und wie wichtig dieser Austausch gerade in Zeiten geopolitischer Veränderungen ist.

Ostdeutsche Perspektiven stärker in den Fokus rücken - IHK Ostdeutschlands und Sächsischer Handwerkstag

Beim Parlamentarischen Abend der IHKs Ostdeutschland im Rahmen des Heringsdorfer Kreises wurde deutlich, worauf es jetzt ankommt: klare wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und mehr Tempo bei Entscheidungen.

Im Austausch mit Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen,
Kristian Kirpal
, Präsident der IHK Leipzig und Max Jankowsky, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, standen insbesondere die Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand im Mittelpunkt.
Viele Unternehmen leisten Enormes – trotz hoher Energiekosten, Fachkräftemangel und bürokratischer Hürden. Umso wichtiger ist es, dass wir die richtigen Weichen stellen: für Investitionen, Innovation und Wachstum in Ostdeutschland.

Mein Eindruck aus den Gesprächen: Der Wille, anzupacken, ist da. Jetzt braucht es eine Politik, die unterstützt statt ausbremst. Ich freue mich, an diesen Stellschrauben in Berlin zu arbeiten.
Solche Formate sind wichtig, weil sie den direkten Dialog ermöglichen – offen, ehrlich und lösungsorientiert.

Und auch das sächsische Handwerk war in Berlin gut vertreten:

Der Sächsische Handwerkstag hat deutlich gemacht: Geschäftsmodelle im Handwerk geraten zunehmend unter Druck. Digitalisierung, Fachkräftemangel, steigende Materialkosten und sich wandelnde Märkte stellen viele Betriebe vor große Aufgaben.

Umso wichtiger ist es, genau hinzuhören. Das Handwerk ist eine tragende Säule unserer Wirtschaft – deutschlandweit, aber ganz besonders in Dresden und Sachsen. Es sichert Arbeitsplätze, bildet junge Menschen aus und sorgt für Stabilität in unseren Regionen.

Ich nehme aus den vielen Gesprächen immer wieder wahr, dass Betriebe bereit sind, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. Was sie brauchen, sind verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und gezielte Unterstützung bei Transformation und Fachkräftesicherung.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – im Parlament und vor Ort

Zusammen mit meinem Bundestagskollegen Michael Hose hatte ich die Gelegenheit zum Austausch mit dem Ukrainischen Botschafter S.E. Oleksii Makeiev sowie Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir die Ukraine noch gezielter unterstützen können. Ein entscheidender Ansatz: kommunale Partnerschaften. Städte und Gemeinden leisten hier einen direkten Beitrag – beim Wiederaufbau, im Verwaltungsaustausch und durch ganz konkrete Hilfe vor Ort.

Was klar wurde: Diese Partnerschaften wirken. Sie schaffen Vertrauen, ermöglichen schnelle Unterstützung und bringen Menschen zusammen – über Grenzen hinweg.

Als Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe ist mir dieser Austausch besonders wichtig. Gemeinsam tragen wir die Themen in den Deutschen Bundestag und setzen uns dafür ein, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Jetzt gilt es, bestehende Partnerschaften weiter zu stärken, neue zu ermöglichen und bürokratische Hürden konsequent abzubauen.

Titelfoto: privat

Terminankündigung

Wirtschaftsblick mit Bundesministerin Dorothee Bär


Freitag, 27. März 2026 | 16:00–17:00 Uhr
Digitale Veranstaltung (Webex)

Anmeldedaten können unter wirtschaftsblick@lgs.cdu-sachsen.de angefordert werden.


AnsprechBar am 01.04.2026.

Nachdem der Zulauf zu meiner letzten AnsprechBar so gut war, will ich die Gelegenheit nutzen, Sie zur nächsten einzuladen, um mit Ihnen ins direkte Gespräch zu kommen:

Am 01. April können Sie mich ab 9 Uhr auf dem Münchnerplatz treffen.


Vielen Dank auch jetzt bereits an die freiwilligen Helfer für ihre Unterstützung.

Ich freue mich auf Sie!