Bundesverband Mittelstand lädt ein: wie werden Unternehmen in Krisenzeiten resilient?
Der Mittelstand ist das Rückrad der deutschen Wirtschaft. Umso wichtiger, dass er bei politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. Gerade Krisenzeiten können für kleine und mittlere Unternehmen besonders herausfordernd sein.
Am Mittwochabend hatte ich die Möglichkeit, auf Einladung des BVMW und dem Deutschen Institut für Normung auf einem Panel genau über die Probleme des Mittelstands zu sprechen und die Nachfragen aus dem Publikum zu beantworten.
Was wünscht sich der Mittelstand? Unabhängig von der Branche braucht es dringlichst einen Abbau an bürokratischen Hürden. Es braucht Planungssicherheit und Verlässlichkeit, sodass Investitionen zielgerichtet und zukunftsorientiert getätigt werden können.
Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen wichtigen Aspekt hinweisen, der ebenfalls unabdingbar für die Zukunft des Mittelstands ist: das Thema Mutterschutz für Selbstständige. In der vergangenen Woche war ich bei Johanna Röh und ihrer Initiative Mutterschutz für Alle. Die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Regelung für Mutterschutz, die auch für Unternehmerinnen greift, ist von der Koalition erkannt und wurde daher auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Ich erhoffe mir, dass dies einen großen Beitrag zur Resilienz von mittelständischen Unternehmen beitragen wird, wenn die Aufgabenlast auf vielen qualifizierten Schultern verteilt werden kann - dazu gehört es unbedingt, Frauen auch gezielt durch bessere rechtliche Rahmenbedingungen zu fördern.