Bepflanzung Begruenung

Vorplatzes am Gymnasium Tolkewitz wird bepflanzt

Bericht aus der Sitzung des Stadtbezirksbeirates Blasewitz am 7.5.2025

Die CDU-Fraktion im Blasewitzer Stadtbezirksbeirat stellte am 25.5.2021 eine Anfrage an den Oberbürgermeister mit der Bitte, Möglichkeiten zur Begrünung der ‚Betonwüste‘ vor dem neu eröffnetem Gymnasium Tolkewitz zu prüfen. Die Anfrage fand überparteiliche Zustimmung, die Planung des Vorhabens dauerte leider mehrere Jahre.

24 Cdu 24 Agata Reichel Tomczak

„Der Vorplatz gegenüber dem Johannisfriedhof ist eine Fläche, die wegen der unmittelbaren Nähe zum Friedhof ursprünglich nicht zum Verweilen gedacht war. Jedoch müssen die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen für uns immer Priorität haben.“ – sagt CDU-Beirätin aus Blasewitz, Agata Reichel-Tomczak. Daher stellte die CDU-Fraktion einen Anfrage zur Prüfung der Erhöhung der Aufenthaltsqualität auf dem Vorplatz beispielsweise durch Pflanzkübel, die effektiv und kostengünstiger als Lösung sein könnten.

Heute nach vier Jahren ist es laut Planern und der Stadtverwaltung keine nachhaltige Lösung, Pflanzkübel auf dem Vorplatz zu installieren. Dem Beirat wurde daher eine sehr komplexe und arbeitsintensive Lösung vorgestellt, die eine Einpflanzung von 17 großschattigen Bäumen auf dem Vorplatz vorsieht. Das ist nur möglich, wenn die aktuelle Oberfläche abgerissen wird, eine Drainage zur dauerhaften Bewässerung der Bäume und weitere bauliche Maßnahmen vorgenommen werden.

Dadurch entstehen Kosten von knapp 500.000€ - davon konnte bereits Förderung für mehrere Hundert Tausend € gefunden werden, so dass der SBR Blasewitz den restlichen Betrag fördern soll. „Über 100.000€ sind eine erhebliche Summe und wir haben im Beirat sehr lange darüber diskutiert, ob es angemessen sei. Für uns bei der CDU war klar – es ist die einzige nachhaltige Lösung, die den hunderten und tausenden Kindern und Jugendlichen vor Ort über Jahrzehnte dienen wird – deshalb erhielte das Projekt unsere Zustimmung“ – führt Agata Reichel-Tomczak weiter aus.

Der Antrag fand eine Mehrheit im Stadtbezirksbeirat und der Begrünung darf nichts mehr im Wege stehen.