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„Sachsens Haushalt unter Druck: Die Corona-Krise und ihre Folgen“

Am 16. September 2020 war der sächsische Finanzminister beim Stammtisch der CDU Blasewitz/Striesen zu Gast. Hartmut Vorjohann ist seit Dezember 2019 Staatsminister der Finanzen. Zuvor war er Beigeordneter für Finanzen und Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden. Von 2003 bis 2016 war Vorjohann Beigeordneter für Bildung und Jugend der Landeshauptstadt Dresden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Corona-Krise und die Folgen für Sachsens Finanzpolitik.

Um die Folgen der Corona-Pandemie für Bürger, Kommunen, Unternehmen sowie die Vereins- und Kulturlandschaft abzumildern, hat der Freistaat in den vergangenen Monaten enorme Kraftanstrengungen unternommen. Umfangreiche Finanzhilfen und Förderprogramme wurden auf den Weg gebracht.

Dazu stimmten die Mitglieder des Sächsischen Landtages einstimmig für die Lockerung der in der Verfassung verankerten Schuldenbremse. Eine Zäsur: Erstmals seit 2006 plant der Freistaat wieder mit Krediten in Höhe von bis zu 6 Milliarden Euro.

Die finanzielle Bewältigung der Corona-Krise stellt Sachsen vor gewaltige Herausforderungen. Vor dem Hintergrund schwindender Steuereinnahmen steht die Haushaltsplanung für die Jahre 2021/22 unter schwierigen Vorzeichen.

Zusammenfassung der Veranstaltung

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